94. Weltspartag und die Volksbank in Südwestfalen eG ist wieder dabei

Lüdenscheid, 19.10.2018

Weltspartag 2018: Sparen weiter zeitgemäß

Herbstzeit ist Weltspartagzeit – und so jährt sich am 30. und 31. Oktober der Weltspartag bereits zum 94. Mal. Für die Volksbank in Südwestfalen eG ist dieser Tag traditionell der Anlass, an die Bedeutung des Sparens und der finanziellen Vorsorge zu erinnern. Wie in jedem Jahr können die Kinder ihr Erspartes hierzu in den Filialen einzahlen und erhalten zur Belohnung ein Geschenk.

Karl-Michael Dommes - Volksbank in Südwestfalen eG
Karl-Michael Dommes, Vorstandssprecher der Volksbank in Südwestfalen eG

„Auch in Zeiten von Niedrigzinsen ist und bleibt das Sparen für jeden Einzelnen von elementarer Bedeutung. Angesichts des demografischen Wandels kommt dem Sparen eine wichtige Rolle bei der Schließung der drohenden Rentenlücke zu“, erklärt Karl-Michael Dommes, Vorstandssprecher der Volksbank in Südwestfalen eG, und ergänzt: „Trotz Niedrigzinsniveau nehmen die Deutschen das Sparen weiterhin ernst und beweisen einen langen Atem.“ Einer Studie des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zufolge wuchs die Sparquote in Deutschland, das heißt das Verhältnis von Erspartem und verfügbaren Einkommen, trotz anhaltend niedriger Zinsen im Jahresvergleich zum zweiten Quartal 2018 um 0,5 Prozentpunkte auf 10,2 Prozent.

Ersparnisse spielen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung zukünftiger finanzieller Herausforderungen. Bei einer solchen Herausforderung kann es sich beispielsweise um die Ausbildung der eigenen Kinder handeln. Denn kaum ein anderer Lebensbereich beeinflusst die Entwicklung eines Menschen mehr als der Bildungsgrad. Dommes: „Je höher die individuelle Qualifikation, desto höher ist auch das spätere Einkommen.“ Nach der Bildungsstudie 2017 „Bildung hat Zukunft“ der Union Investment ist das Lebenseinkommen mit abgeschlossener Ausbildung durchschnittlich 143.000 Euro höher als ohne Ausbildung. Das Lebenseinkommen eines Meisters oder Technikers liegt im Durchschnitt nochmals 129.000 Euro höher. Bei einem Fachhochschulabschluss sind es laut Studie bereits zusätzlich 267.000 Euro und bei einem Universitätsabsolventen im Durchschnitt sogar 387.000 Euro mehr.

„Umso erstaunlicher ist es, dass Bildung bei den Sparmotiven immer noch deutlich unterrepräsentiert ist“, so Dommes. Dabei koste eine gute Ausbildung in der Regel auch viel Geld. Bei einer Hochschulausbildung – und verteilt auf die Gesamtstudiendauer – seien dies durchschnittliche Kosten von insgesamt 30.000 Euro. „Damit bewegen wir uns in einem Bereich, der nicht von jedem leicht zu stemmen ist. Aus diesem Grund empfehlen wir unseren Kunden, möglichst früh Rücklagen für die Ausbildung der Kinder oder Enkelkinder aufzubauen“, so Dommes. Beliebt sei hier das Bildungssparen. Bei einem monatlichen Sparbeitrag von 100 Euro ergebe sich bei einer denkbaren Verzinsung von vier Prozent in Investmentfonds nach einer Laufzeit von 18 Jahren eine Gesamtsumme von 31.441 Euro. Man könne aber auch mit einem geringeren Sparbeitrag von mindestens 25 Euro beginnen. „Wer in den ersten Lebensjahren seines Kindes bereits an die Ausbildung denkt, der kann mit einer relativ geringen monatlichen Belastung einen großen Teil der Ausbildungskosten decken“, weiß der Vorstandssprecher.

Die Sparmotive reichen über den geschilderten Fall des Bildungssparens hinaus: Von Sparen für größere Anschaffungen über unvorhergesehene Ausgaben bis hin zur privaten Altersvorsorge. „Fondsparen erweist sich hier deutlich zeitgemäßer als der gute alte Sparstrumpf“, so Dommes. Denn bei einem Fonds ruhe das Geld nicht, sondern arbeite vielmehr für den Kunden. Bei einer Mindestsparrate von monatlich 25 Euro bleibe man dabei stets flexibel und man könne ihn entsprechend schnell an ändernde Lebensumstände anpassen. „Beim Sparen gibt es einfach nicht die universelle Patentlösung, die für alle gleichermaßen gilt. So verschieden wie die Menschen, so verschieden sind auch die Sparpläne“, erklärt Vorstandssprecher Dommes. Am besten sei es, wenn der Kunde gemeinsam mit seinem Volksbank-Finanzberater den für ihn individuell passenden Sparplan zusammenstelle.

Der Volksbank-Vorstand zeigte sich überdies zufrieden mit der Geschäftsentwicklung des Hauses. So stiegen die gesamten Kundeneinlagen, die sich aus Bankeinlagen und Wertpapierbestand zusammensetzen, auf rund vier Milliarden Euro. Die gesamten Bankeinlagen – bestehend aus Sicht-, Spar- und Termineinlagen – stiegen um 1,4 Prozent auf einen Bestand von 2,54 Milliarden Euro. Erfreuliche Zahlen gibt es auch im Wertpapiergeschäft zu verzeichnen. „Man kann sagen, dass unsere Kunden zunehmend in Wertpapiere sparen. So können wir mit knapp 2.000 Neuverträgen ein Rekordergebnis bei den Sparplänen verzeichnen“, fasst Dommes zusammen. Das Sparvolumen liege bei 20 Millionen Euro pro Jahr. Die durchschnittliche Sparleistung betrage pro Jahr 1.293 Euro.

Im Kreditgeschäft weiten sich die bilanziellen Kundenforderungen um 6,5 Prozent aus. Außerdem zeige sich, dass die kurzfristige Liquidität weniger nachgefragt werde und es ein Nachfrageplus bei Programmkrediten und längerfristigen Darlehen gebe. Das gesamte betreute Kundenvolumen erreiche derzeit 6,8 Milliarden Euro.

„Für uns als Volksbank steht immer die Beratung im Mittelpunkt. Umso mehr freut es uns daher auch, dass die Beraterinnen und Berater in Lüdenscheid beim Focus Money City Contest 2018 wieder als Testsieger im Bereich Privat- und Geschäftskundengeschäft hervorgegangen sind. In Siegen sind wir 2018 ebenfalls die beste Bank vor Ort“, so Vorstandssprecher Dommes. „Diese Auszeichnungen zeigen uns wieder einmal, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Gleichzeitig sind sie aber auch Ansporn, an unsere Erfolge anzuknüpfen.“

Pressekontakt

Thomas Sommer - Volksbank in Südwestfalen eG